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Supergute Tage

Posted by on 22. Juli 2011

… das sind Tage, an denen Christopher 5 rote Autos in einer Reihe sieht. 4 rote Autos hintereinander bedeutet, es wird ein Sehr Guter Tag, 5 gelbe Autos in einer Reihe prophezeien eine Schwarzen Tag! Das ist:

Die sonderbare Welt der Christopher Boone.

Christopher ist 15 Jahre alt, er geht auf eine Schule für “besonders Förderbedürftige”, wie seine Lehrerin es nennt, denn Christopher hat das Asperger-Syndrom. Mit seiner ratte Toby lebt er bei seinem Vater, denn die Mutter ist zwei jahre zuvor plötzlich gestorben, an einem Herzanfall oder so …

Christopher lebt nach seiner eigenen, sehr strukturierten Logik. Er mag nichts was gelb ist und nichts was braun ist, aber er mag alles was rot ist. Darum hat er immer ein Fläschchen mit roter Lebensmittelfarbe dabei, damit er auch gelbe Speisen essen kann, wenn sie ihm schmecken.  Christopher mag Polizisten, Puzzles, Routine und Rechen. Die Primzahlen haben es ihm besonders angetan, denn “Primzahlen sind wie das Leben. Sie sind sehr logisch, aber man käme niemals auf die Regel, selbst wenn man die ganze Zeit über nichts anderes nachdenken würde.” Weil er darin s gut ist, steht er kurz vor dem Matheabitur. Von Gefühlen versteht Christopher nichts, aber er mag Hunde. Was er nicht mag, ist angefasst und angelogen zu werden und er mag es nicht, wenn Möbel verrückt werden. Als er aber den Hund der Nachbarin mit einer Mistgabel erstochen auffindet, will Christopher der Mörder finden und auf Ermunterung seiner Lehrerin ein Buch darüber schreiben. Bei seiner Detektivarbeit werden aber plötzlich nicht nur Möbel verrückt und Lügen aufgedeckt, Christopher macht Entdeckungen, die seine ganze Welt verrücken und ihn dazu führen, sich mit Toby alleine auf den Weg zu machen, den Weg nach London …

Dieser Roman von Mark Haddon ist zum lesen und lesen und immer wieder lesen. In meinem Bücherregal hat er seit Jahren einen Stammplatz und obwohl Christpher sehr logisch und emotionslos berichtet, und obwohl ich das Geschehen schon kenne und weiß, was kommt, habe ich beim Lesen mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit immer wieder einen Klos im Hals, ein Tränchen im Augenwinkel und ein Schmunzeln auf den Lippen.

 

Flo’s Literaturkategorieeinstufung: Unisexliteratur

 

 

 

 

 

 

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