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The Tree of Life

Posted by on 10. Juli 2011

The Tree of life – der “etwas andere” Film von Terrence Malick mit Brad Pitt und Sean Penn als Starbesetzung. in Cannes als neustes Kinomeisterwerk gefeiert. Die Erwartungen an so ein Wunderwerk sind natürlich hoch. Daneben vieldiskutiere Rezensionen, die zeigen, dies ist ein Film, an dem sich wieder mal die Geister scheiden. Auch mein Geist scheidet sich.

Ja, die Bilder sind toll, imposant, atemberaubend, Brad Pitt spielt seine Rolle gut und es gibt auch die ein oder andere Szene  oder den ein oder anderen Satz, die mich berührt haben und die ich mir gemerkt habe – aber insgesamt war dieses Filmerlebnis für mich eher zäh, anstrengend und unbefriedigend. Ein typisches Beispiel für einen Film, der zu viel will.

Wir kennen das alle aus dem realen Leben … wenn man zu viel auf einmal will, gelingt einem am Ende nichts richtig. The Tree of Life erzählt in 126 Minuten die Entstehung des Lebens vom Urknall bis hin zum Menschen. Er erzählt die Entwicklung der Persönlichkeit, die Prägung durch Familie und Lebensraum in der Kindheit, Emotionalität, Abhärtung, die Auseiandersetzung mit ambivalenten Persönlichkeitsmerkmalen, Vater, Mutter, Gottesfurcht, Gewissen, Spiritualität, Natur, Freud, Leid, Glück, Schicksal, Glaube, Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Leben, Tod, … alles in einen Film gepackt. Dieser Film ist ein bisschen was von allem und doch nichts richtig. Er ist kein Spielfilm mit einer nachvollziehbaren Handlung, er ist aber auch keine eine Dokumentation. Er springt in den Zeiten und in den Einstellungen hin und her, er deutet an und lässt einen damit alleine, er plätscher vor sich hin und rast doch inhaltlich an einem vorbei, dass man mit der Verarbeitung nicht hinterher kommt. Er verlangt höchste Konzentration ohne im geringsten Spannung aufzubauen. Mir ist es wirklich sehr schwer gefallen, mich auf deisen Film einzulassen. Am Ende blieben so viele offene Fragen, die mich nicht zum Nachdenken angeregt, sondern mich eher unbefriedigt zurückgelassen haben. Statt dem Wow-Effekt kam bei mir der Na-ja-Effekt. Ich bin froh, dass ich diesen Film gesehen habe – schon alleine der Bilder wegen – aber ein zweites Mal muss nicht sein!

 

 

 

 

 

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