browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Die Verträge sind gemacht

Posted by on 13. Juni 2011

… und es wurde viel gelacht, Aachener Printen zum Dessert, Freiheit, Freiheit, die Kirchentags-Acappella-Percussion-Gruppe rum-ta-ta, nur der Papst, der war nicht da …

Aber wer braucht schon den Papast, wenn der Segen von ganz oben kommt. Mit Ankunft in Aachen und dem ersten Händeschütteln vor dem Elisenbrunnen brach die Sonne durch, verscheuchte die Wolken, strahlte den ganzen Tag mit meiner Autorin um die Wette und rückte alles ins rechte Licht. Na ja, nicht alles, für die Kameras war es zu hell, zu grell, das eigens mitgebrachte (alkoholfreie) Bier wurde zum Anstoßen zu warm und bald begannen alle zu schwitzen, was nicht an den Vertragskonditionen lag.

Am Samstag, den 28.05.2011 hatten wir uns schon am frühen Morgen mit dem Auto nach Aachen aufgemacht, bereit, den Pakt mit dem Teufel einzugehen. Ich durfte mit, in der Handtasche als ramponiertes Manuskript voller Eselsohren, Randnotizen, durchgestrichenen Seiten und Flatterblättern. Aber das war okay, ich habe mich nicht beschwert, denn ich wusste ja, dieser Tag sollte alles ändern. Ein, zwei Unterschriften an der richtigen Stelle und mich würde es bald schön gedruckt, ordentlich formatiert, und vor allem nicht mehr nur in dieser Handtasche sondern überall zu kaufen und zu lesen geben … Freiheit, Freiheit, ist das einzige was zählt …

In dem feinen Elisenburnnen-Restaurant gingen der Verlagsleiter Hung und meine Autorin Rike zusammen den Vertrag Punkt für Punkt durch. Dann wurde es feierlich. Das Klicken der Kameraauslöser untermalte den Akt der Unterzeichung. Schwitzige, leicht zittrige Hände bei meiner Autorin, souveräne Stiftführung beim Verlagsleitet. Dann wurde der Vertrag in einem edlen schwarzen Kuvert in Lederoptik überreicht. Ich sage bewusst nicht “übergeben”, weil das falsche Tatsachen suggerieren könnte. Obwohl es mir in der Handtasche schon etwas flau im Magen war bei der ganzen Aktion und bei meiner Autorin stellte sich langsam ein leichtes Hungergefühl ein.

Aber an Essenszeit war noch nicht zu denken. Kaum unterschrieben, ging es schon an das Eingemachte. Mit Melanie, der Lektorin, wurde die weitere Vorgehensweise besprochen. Ich versuchte zu lauschen und erfuhr, dass der Titel auf jeden Fall geändert werden muss. Puh,  nur der Titel, zum Glück nicht mein Name, den würde ich nur ungerne hergeben, den mag ich. Für den Titel wird uns schon noch was Passendes und weniger Lateinisches einfallen.

Danach entführte uns Andreas, auch als Insektor bekannt, in ein Separee. Hier sollte im intimen Kreise bei verglasten Wänden in Richtung vollbesetzter Restaurantterasse das Fotoshooting für das offizielle Autorenprofil stattfinden. Dabei ging es heiß her. Um das perfekte Foto schnapp zu schießen stand in dem Bücherregal nachher nichts mehr so, wie es mal war, Der Dalai Lama wurde genau so verrückt, wie die Pferdeflüsterin und das Lexikon für Oldtimer. Ein Teelichtglas entschied sich ganz freiwillig vom Tisch zu fallen und auch vor Kannibalenwitze wurde nicht zurückgeschreckt. Nur die Puderdame, die gibt es voraussichtlich erst bei der nächsten Vertragsunterzeichung, falls es eine Fortsetzung gibt. Der final Shot war schlussendlich der beste!

Dann ging es quer durch Aachen und es gab doch noch was zu Essen, ein bisschen Sightseeing und ein bisschen Shopping zur Feier des Tages. Auf den Heimweg machten wir uns dann zwar nicht mit einem Foto für die Autorenmappe aber mit einem frisch unterzeicheten Autorinnen-Vertrag für Rike Reinau und den Roman Contradictio in adiecto (Arbeitstitel) .

FREIHEIT, ich kooooommmmmeeeeeee!!!!!

Die Flo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>